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Bei den Anpaarungen lege ich ein besonderes Augenmerk auf Gesundheit und Charakter, um Lamas zu züchten, die vielseitig einsetzbar sind.

Neben guten Zähnen, geraden Beinen, und der richtigen Zitzenanzahl achte ich z. B. noch auf hohe Fruchtbarkeit. Meine Stuten haben außerdem keine Probleme beim Abfohlen und geben immer reichlich Milch. Ein Faible habe ich für Tiere mit perfekten Proportionen. „Dackellamas“ gibt es bei mir nicht. Kleine Lamas habe ich, die meisten sind jedoch recht groß – auch die Woolys.

Zugunsten der Gesundheit und des Charakters verpaare ich auch Classic mit Wooly. Ich mag alle Typen. Bei den Classic gefällt mir der Glanz des Deckhaares. Da die Faser gröber ist, bleibt Schmutz nicht leicht hängen und die Tiere sind deshalb sehr pflegeleicht (die Zehennägel wachsen auch nicht so schnell!) Bei den Wooly´s geht nichts über lange Fransen am Kopf und an den Ohren. Selten haben stark bewollte Tiere ein seidig glänzendes Vlies. Doch ich bin stolz, davon ein paar Exemplare zu besitzen.

Auf eine bestimmte Farbe züchte ich nicht – ich mag es bunt.

Die Mutterstuten werden nicht jährlich gedeckt, damit sie Zeit haben sich zu regenerieren und das nächste Fohlen wieder optimal aufziehen und betreuen können.

Und damit ich auch was von der Sache verstehe, habe ich mich jahrelang speziell auf Neuweltkameliden ausbilden lassen!

2008 © by Cornelia Sprink · Stand 20091026